Bei einer Entrümpelung räumen wir einen abgegrenzten Bereich leer, während das Haus oder die Wohnung weiter genutzt wird: den Keller, den Dachboden, die Garage, den Schuppen oder die Laube. Gerechnet wird nach Kubikmeter, und die Fläche kommt besenrein zurück. Wer dagegen einen kompletten Haushalt auflösen muss, findet das unter Haushaltsauflösung, und wer nur abgezählte Stücke loswerden will, unter Sperrmüll.
Ein Bereich statt des ganzen Hauses
Nach Kubikmeter gerechnet, besenrein zurück
Brauchbares wird vorher aussortiert
Getrennt zur Annahmestelle, Entgelt offen ausgewiesen
Räumennach Kubikmeter, ab 29 €
Räumfahrtnach Zeitaufwand, ab 34 € je Stunde
Kleine Mengeeinzelne Fuhre bis 3 Kubikmeter, ab 96 €
Zustand danachgefegt, Fegen ist enthalten
Worin sich das von den beiden Nachbarleistungen unterscheidet
Die drei Aufträge werden oft durcheinandergebracht, dabei sind sie klar verschieden. Eine Entrümpelung betrifft einen Teil eines Objekts, das weiter bewohnt oder genutzt wird: Der Keller wird leer, das Haus bleibt voll. Eine Haushaltsauflösung betrifft den ganzen Hausstand, meist verbunden mit einer Übergabe an Vermieter oder Käufer. Ein Sperrmüllauftrag betrifft abgezählte Stücke, die abgeholt und zur Annahmestelle gefahren werden.
Der Unterschied ist nicht bloß eine Bezeichnung, er ändert die Rechnung. Die Entrümpelung wird nach Kubikmeter gerechnet ab 29 €, weil niemand vorher weiß, wie tief ein Keller ist. Die Abholung einzelner Stücke geht nach Zeit, und die Auflösung eines ganzen Haushalts wird nach Rundgang veranschlagt.
Die Steige und Gassen im Ort
Ein Teil der Adressen liegt an schmalen Wegen, und die Namen sagen es schon: Poetensteg, Drosselsteg, Finkensteg, Meisensteg, Fuchssteig, Löwensteig, dazu die Hohle Gasse, die Kirchgasse und der Brotsteig. Ein Container lässt sich dort selten stellen, und ein großer Wagen kommt oft nicht bis vor das Tor. Genau deshalb räumen wir hier fahrend statt stehend.
Das heißt: Der kleine Wagen mit zwölf Kubikmetern ab 35 € je Stunde fährt lieber zweimal, statt dass ein Container tagelang die Gasse blockiert. Für die Nachbarn ändert sich dadurch nichts, und der Weg von der Kellertür zum Fahrzeug bleibt kurz. Wo die Zufahrt es hergibt, nutzen wir trotzdem den größeren Wagen, weil eine Fahrt weniger den Auftrag billiger macht.
Was in diesen Räumen steht
Die Bereiche unterscheiden sich stärker, als man denkt, und jeder hat seine eigene Tücke. Wir nehmen sie beim Rundgang einzeln auf und schätzen die Kubikmeter je Raum. Am längsten dauert fast immer der Dachboden, weil jedes Teil über die Treppe nach unten muss.
Keller: Regale, Einweckgläser, alte Farbeimer, Fahrradteile
Dachboden: Kisten, Koffer, Möbel ohne Stehhöhe darüber
Garage: Reifen, Werkzeug, Rasenmäher, Gartenmöbel im Winterlager
Laube und Schuppen: Gartengerät, Blumentöpfe, Holz, Zaunreste
Gartengrundstück: Bauholz, Wellplatten, alte Regentonnen
Wie wir vorgehen
Vor dem Räumen steht das Sortieren, und das ist der Teil, bei dem Sie dabei sein sollten. Was erst einmal geladen ist, holt niemand mehr zurück, und in alten Kisten steckt erfahrungsgemäß öfter etwas, das dort keiner erwartet hätte. Planen Sie dafür eine Stunde ein, bevor wir anfangen. Den Ablauf danach gehen wir zu Beginn einmal gemeinsam durch, damit Sie wissen, wann welcher Raum an der Reihe ist.
Rundgang durch den Bereich, Kubikmeter schätzen, Betrag nennen
Sie markieren, was bleibt, wir markieren, was wir nicht mitnehmen dürfen
Brauchbares beiseite stellen, der Rest wird nach Sorten getrennt
Laden, abfahren und zur Annahmestelle bringen
Fläche fegen und übergeben, Entgelt der Annahmestelle beilegen
Was nicht in den Wagen darf
Es gibt Dinge, die wir nicht mitnehmen dürfen, und darüber reden wir lieber vorher als an der Kellertür. Dazu gehören Farben und Lacke in flüssigem Zustand, Altöl, Säuren, Spraydosen, Asbestplatten und alles, was als Sondermüll gilt. Solche Sachen gehen an die zuständige Sammelstelle, und dabei helfen wir mit Auskunft, nicht mit dem Wagen.
Alles Übrige nehmen wir und trennen es nach Sorten, weil das die Annahme günstiger macht: Holz, Metall, Elektrogeräte und Restmüll gehen getrennt. Was die Annahmestelle in Rechnung stellt, erscheint offen und unverändert im Angebot. Kleine Mengen fahren als einzelne Fuhre bis drei Kubikmeter ab 96 €, größere werden nach Zeit als Räumfahrt ab 34 € je Stunde gerechnet.
Was vor dem Leerräumen zu klären ist
Muss ich den Keller vorher sortieren?
Nein, aber Sie sollten dabei sein oder markieren, was bleibt. Wir sortieren im Zweifel zugunsten des Behaltens und stellen es beiseite. Alles, was nicht markiert ist und offensichtlich Müll ist, geht mit.
Was kostet ein durchschnittlicher Keller?
Gerechnet wird nach Kubikmeter ab 29 €, und ein voller Kellerraum liegt meist zwischen sechs und zwölf Kubikmetern. Genauer wird es nach dem Rundgang, weil Höhe und Stapelung mehr ausmachen als die Grundfläche. Der Betrag gilt danach als Festbetrag.
Nehmen Sie auch Elektrogeräte mit?
Ja, Kühlschrank, Waschmaschine, Fernseher und Kleingeräte gehen getrennt zur Annahmestelle. Kühlgeräte werden gesondert angenommen und bekommen deshalb eine eigene Zeile im Angebot. Das Entgelt geben wir unverändert weiter.
Und was wird aus Dingen, die noch brauchbar sind?
Brauchbares sortieren wir aus und stellen es zur Seite, damit Sie es weitergeben können. Was Sie freigeben, nehmen wir getrennt mit. Verrechnet wird das nicht, weil der Erlös solcher Stücke die Räumung nicht messbar senkt.
Bleibt der Raum am Ende sauber?
Die Fläche kommt gefegt zurück, Fegen ist im Kubikmeterbetrag enthalten. Feucht wischen oder streichen gehört nicht dazu. Bei Kellern mit altem Verputz bringt Fegen ohnehin mehr als jeder Lappen.
Wie schnell kann das losgehen?
Eine Kellerräumung im Ort schiebt sich meist innerhalb einer Woche dazwischen, weil sie selten einen ganzen Tag braucht. Nennen Sie uns zwei mögliche Tage. Bei Dachböden planen wir mehr Zeit ein, weil das Tragen über die Treppe die Arbeit macht.
Womit Sie beim Räumen rechnen können
Der Kubikmeterbetrag steht nach dem Rundgang fest, gefegt wird ohne Aufpreis, und das Entgelt der Annahmestelle steht offen und unverändert im Angebot.