Bevor wir ein Angebot schreiben, sehen wir uns an, wo der Wagen am Umzugstag stehen kann. Dieser eine Punkt bestimmt die Dauer des Tages, die Zahl der Kräfte und damit den Betrag unten auf dem Blatt. Gemessen wird dabei nicht die Luftlinie, sondern die Strecke, die eine Kraft mit einem Karton von der geöffneten Ladeklappe bis zur Wohnungstür tatsächlich zurücklegt.
Der Standplatz wird vor dem Angebot angesehen, nicht am Umzugstag geraten
Gemessen wird von der Ladeklappe bis zur Wohnungstür
Bis 40 Meter bleibt der Trageweg ohne eigene Zeile
216 benannte Straßen im Ort, viele davon Anliegerwege
Grenze40 Meter zwischen Ladeklappe und Wohnungstür
Darüber hinausTragehilfe, ab 24 €
Straßen im Ort216 benannte, ein großer Teil Anliegerwege
Aufmaßauf dem Grundstück, bevor das Angebot geschrieben wird
Was ein Standplatz können muss
Ein Standplatz ist mehr als eine freie Lücke am Bordstein. Der Wagen muss dort stehen können, ohne dass die geöffnete Ladeklappe in den fließenden Verkehr ragt, und er muss so lange stehen bleiben, wie das Beladen dauert. Bei einer Dreizimmerwohnung sind das zwei bis drei Stunden, bei einem Haus auch ein halber Tag. Hinter dem Fahrzeug braucht die Rampe rund zwei Meter Auslauf, und wer rückwärts mit einem Schrank daraufgeht, braucht diese zwei Meter wirklich.
In Woltersdorf ist der beste Standplatz fast immer die eigene Einfahrt. Ist sie zu kurz oder das Tor zu niedrig, weichen wir auf die Fahrbahn unmittelbar davor aus. An den Grundstücken am Flakensee und am Kalksee geht beides häufig nicht, weil zum Haus nur ein Fußweg führt. Dann steht der Wagen oben an der Straße, und der Weg dorthin wird zum eigentlichen Posten des Tages.
Länge und Breite der Aufstellfläche samt Auslauf für die Rampe
Alles über dem Fahrzeug: Äste, Leitungen, Torbögen, Durchfahrten
Untergrund: trägt er einen beladenen Wagen oder sackt er ein
Herauskommen: geht es vorwärts weiter oder muss rangiert werden
Strecke von der Ladeklappe bis zur Wohnungstür, in Metern
Was am Umzugstag sonst dort steht: Tonnen, Anhänger, Fahrzeuge
Wie die 40 Meter gemessen werden
Die Grenze liegt bei 40 Metern. Gezählt wird der Weg, den eine Kraft mit einem Karton wirklich geht: um das Fahrzeug herum, durch das Gartentor, den Plattenweg entlang, bis zur Wohnungstür. Ein Grundstück, das auf der Karte fünfzehn Meter tief aussieht, kommt auf diese Weise leicht auf dreißig. Deshalb gehen wir die Strecke ab, statt sie zu schätzen.
Gemessen wird auf beiden Seiten des Umzugs getrennt. Wenn die alte Wohnung zwölf Meter braucht und das neue Haus fünfzig, dann gilt die Tragehilfe allein für die zweite Adresse. Beide Zahlen stehen anschließend im Angebot, und zwar untereinander. So sehen Sie selbst, welche der beiden Adressen den Tag verlängert.
Das Fahrzeug dort abstellen, wo es am Umzugstag stehen soll
Den Weg bis zur Wohnungstür mit dem Messrad abgehen
Türen, Tore und Ecken notieren, an denen abgesetzt werden muss
Dieselbe Messung an der Zieladresse wiederholen
Beide Zahlen getrennt nach Adresse in das Angebot schreiben
Wenn der Weg länger ist als 40 Meter
Über 40 Meter bekommt der Trageweg eine eigene Zeile, sie heißt Tragehilfe und kostet ab 24 €. Das ist keine Strafe für ein ungünstiges Grundstück, sondern die Rechnung für die zusätzliche Zeit. Eine Kraft, die sechzig Meter läuft, schafft in derselben Stunde ungefähr halb so viele Gänge wie eine, die zwanzig läuft. Die Zeile macht diesen Unterschied sichtbar, statt ihn in einer längeren Stundenzahl zu verstecken.
Oft ist die dritte Kraft die günstigere Antwort. Kofferwagen und zwei Träger kosten ab 67 € je Stunde, dieselbe Zusammenstellung mit einem dritten Träger kostet ab 83 € je Stunde. Der Abstand zwischen beiden Zahlen ist kleiner als die Stunde, die ein langer Weg sonst zusätzlich frisst. Welche der beiden Rechnungen bei Ihnen aufgeht, sagen wir nach dem Aufmaß und nicht am Telefon.
Viele lange Wege schrumpfen schon vor dem Umzugstag. Eine leergeräumte Einfahrt, ein aufgeschlossenes zweites Tor, eine beiseitegestellte Tonne: das sind zusammen oft zehn bis fünfzehn Meter, und damit fällt die Zusatzzeile wieder weg. Wir halten beim Aufmaß fest, welcher Handgriff bei Ihnen wie viele Meter bringt.
Warum wir vorher hinfahren
Woltersdorf hat 216 benannte Straßen. Ein großer Teil davon sind Anliegerwege, und auf der Karte unterscheiden sie sich durch nichts von einer Durchgangsstraße. Wie breit die Einfahrt wirklich ist, wie hoch das Tor hängt und was dort werktags um neun Uhr steht, zeigt keine Karte. Genau diese drei Dinge entscheiden aber, welches Fahrzeug wir einplanen.
Deshalb gibt es hier kein Angebot allein nach Telefonat. Das Aufmaß dauert für eine Wohnung etwa zwanzig Minuten, für ein Haus mit Grundstück eine gute halbe Stunde, und es kostet nichts. Wir kommen dafür in das Gemeindegebiet, nach Erkner, nach Schöneiche und nach Rüdersdorf, jeweils weniger als zehn Minuten Fahrt. Danach steht eine Zahl auf dem Blatt, die am Umzugstag noch gilt.
Drei Arten von Standplatz, die es hier gibt
Der erste Fall ist der einfachste: der Wagen steht auf dem eigenen Grundstück, die Ladeklappe zeigt auf die Haustür, der Weg bleibt unter zehn Metern. Das trifft auf einen großen Teil der Einfamilienhäuser im Ort zu, solange die Einfahrt nicht als Stellplatz für zwei Fahrzeuge zugleich gedacht ist. Wir brauchen die Einfahrt dann für den halben Tag leer.
Der zweite Fall ist die Fahrbahn direkt vor dem Tor. Hier hängt alles daran, ob morgens jemand anderes dort steht, und deshalb fragen wir beim Aufmaß nach der üblichen Lage am Vormittag. Der dritte Fall ist der Sammelplatz in Rufweite: eine Wendefläche, eine breite Stelle an der Ecke, ein Platz vor der Zufahrt. Dann wird zwischen Haus und Wagen gependelt, und genau dafür gibt es die gemessene Strecke aus dem zweiten Abschnitt.
Was davon im Angebot steht
Im Angebot steht der Standplatz mit einem Satz, die gemessene Strecke in Metern, das vorgesehene Fahrzeug und die Zahl der Kräfte. Alles, was über den Grundsatz hinausgeht, bekommt vorher eine eigene Zeile im Angebot. Nach dem Umzugstag wird keine Position mehr nachgeschoben. Wenn sich am Umzugstag herausstellt, dass die Einfahrt doch belegt ist, sprechen wir das an, bevor jemand den ersten Karton anfasst.
Für die Fahrt in das Gemeindegebiet und in die unmittelbaren Nachbarorte kommt nichts oben drauf. Was den Betrag bewegt, ist der Weg auf dem Grundstück und nicht die Strecke, die wir bis dorthin gefahren sind. Deshalb steht die gemessene Zahl weit oben auf dem Blatt und nicht im Kleingedruckten.
Welche Zusammenstellung zu welcher Zufahrt passt
Welche Zusammenstellung zu welcher Zufahrt passt
Zusammenstellung
Wofür sie gedacht ist
Satz
Eine Trägerkraft, Wagen stellen Sie selbst
Unter zwei Stunden buchen wir nicht, die Anfahrt lohnt sonst für keine Seite
ab 19 € je Stunde
Zwei Trägerkräfte, Wagen stellen Sie selbst
Zu zweit geht auch der Schrank die Steile Stiege hinunter
ab 36 € je Stunde
Sprinter mit 12 Kubikmetern und Fahrer
Passt durch die schmalen Steige, wo der große Wagen hängen bleibt
ab 35 € je Stunde
Kofferwagen mit 22 Kubikmetern und Fahrer
Ladebordwand und Rampe liegen ohne Aufpreis dabei
ab 37 € je Stunde
Kofferwagen samt zwei Trägerkräften
Die Zusammenstellung, die hier am häufigsten gebucht wird
ab 67 € je Stunde
Kofferwagen samt drei Trägerkräften
Ab drei Zimmern oder bei langem Weg zwischen Tür und Standplatz
ab 83 € je Stunde
Zweiter Wagen in derselben Tour
Nur zusammen mit dem ersten Fahrzeug, spart die zweite Fahrt
ab 33 € je Stunde
Räumfahrt, nach Zeitaufwand gerechnet
Das Entgelt der Annahmestelle geben wir unverändert weiter
ab 34 € je Stunde
In allen Beträgen steckt die Mehrwertsteuer. Verbindlich wird die Zahl beim Aufmaß auf dem Grundstück, und von da an gilt sie als Festbetrag.
Was Anrufer zum Standplatz wissen wollen
Ich habe eine Einfahrt. Reicht die?
Meistens ja, wenn sie für den halben Tag frei bleibt und das Tor hoch genug ist. Ein Kofferwagen braucht mehr lichte Höhe, als die meisten Torbögen hergeben, ein Sprinter kommt fast überall hinein. Beim Aufmaß messen wir die Höhe nach, dann steht das passende Fahrzeug im Angebot.
Was ist, wenn es 42 Meter sind?
Dann reden wir darüber, statt eine Zeile aufzuschlagen. Zwei Meter über der Grenze sind keine Tragehilfe, sondern eine Rundung. Erst wenn der Weg deutlich darüber liegt und sich durch nichts verkürzen lässt, kommt die Zusatzzeile ins Angebot.
Muss ich beim Aufmaß dabei sein?
Bei der Wohnung ja, denn sonst sehen wir nicht, was tatsächlich mitkommt. Die Zufahrt selbst können wir auch ansehen, während Sie arbeiten, dafür genügt ein Anruf vorher. Die Strecke messen wir dann ab und schicken die Zahl mit dem Angebot.
Der Vormieter stellt seinen Anhänger vor das Tor. Was machen wir?
Das ist der häufigste Grund, warum ein Umzug morgens eine halbe Stunde später anfängt. Wir vermerken den Anhänger im Angebot als Bedingung, und Sie klären ihn vorher. Steht er trotzdem da, stellen wir den Wagen weiter weg und die Strecke wird länger.
Kann der Wagen auf dem Rasen stehen?
Auf trockenem, gewachsenem Boden fährt ein Sprinter ein paar Meter über die Wiese, ohne Schaden anzurichten. Ein voll beladener Kofferwagen tut das nicht, er hinterlässt Spuren bis in die Grasnarbe. Wir sagen beim Aufmaß, was wir uns dort zutrauen, und fahren im Zweifel nicht.
Wir ziehen innerhalb von Woltersdorf um. Zählen dann beide Wege?
Ja, beide Adressen werden getrennt gemessen und stehen getrennt im Angebot. Der Vorteil beim Ortsumzug ist die kurze Fahrt dazwischen: zwischen zwei Adressen im Gemeindegebiet liegen selten mehr als fünf Minuten. Die Zeit, die Sie sparen, geht in den Trageweg, nicht in die Straße.
Woran Sie das Angebot festmachen können
Jede Zahl stammt von einem Besuch auf dem Grundstück. Was dort nicht gemessen wurde, steht auch nicht auf dem Blatt. Für das Transportgut haften wir nach Paragraf 451e HGB mit 620 Euro je Kubikmeter Laderaum.