Der letzte Tag in der alten Wohnung besteht aus drei Teilen: leerräumen, fegen, übergeben. Dazwischen steht meistens die letzte Fuhre mit dem, was niemand mitnimmt und was für den großen Wagen zu spät kam. Eine einzelne Fuhre bis drei Kubikmeter kostet ab 96 €.
Besenrein heißt gefegt und leer, nicht frisch gestrichen
Zählerstand, Zählernummer und Datum gehören auf ein Foto
Schlüssel werden gezählt, auch die vom Briefkasten
Keller, Garage und Gartenhaus kommen zuletzt, nie zuerst
Letzte Fuhreab 96 € bis drei Kubikmeter
Nach Zeitab 34 € je Stunde, wenn mehr zusammenkommt
BesenreinFegen ist im Räumen enthalten
SchlüsselAlle Sätze zählen, auch Keller und Briefkasten
Die Reihenfolge des letzten Tages
Der Übergabetermin ist der einzige Termin des Umzugs, den man nicht nachholen kann. Alles andere lässt sich verschieben; hier steht jemand vor der Tür, und die Wohnung muss leer sein. Deshalb legen wir die letzte Fuhre nie auf dieselbe Stunde wie die Übergabe, sondern davor, mit Luft dazwischen.
Die Reihenfolge unten ist die, die sich bewährt hat. Auffällig ist vor allem der zweite Punkt: Wer erst fegt und dann den Keller leert, fegt zweimal. Und wer die Zähler erst abliest, wenn der Nachmieter schon im Flur steht, findet die Taschenlampe nicht mehr.
Letzte Kartons und Kleinkram auf den Wagen, die Wohnung wird komplett leer
Keller, Garage und Gartenhaus abgehen, Regale, Haken und Lampen abschrauben
Böden fegen, Klebereste von Türen, Fliesen und Fensterrahmen lösen
Zählerstände ablesen und fotografieren, die Zählernummer mit auf das Bild
Alle Räume gemeinsam abgehen und Mängel in das Protokoll schreiben
Schlüssel zählen, im Protokoll festhalten und den Empfang quittieren lassen
Besenrein ist ein Zustand, keine Grundreinigung
Besenrein heißt: leer, gefegt, kein loser Schmutz, keine Möbelreste, nichts im Keller und nichts auf dem Balkon. Es heißt nicht geschrubbt, nicht gestrichen und nicht saniert. Was Ihr Mietvertrag darüber hinaus verlangt, steht in Ihrem Mietvertrag; wir räumen, tragen und fegen, und dabei bleibt es.
In der Praxis fehlen fast immer dieselben drei Dinge. Die Dübellöcher sind offen, die Klebehaken hängen noch an den Fliesen, und hinter der Waschmaschine liegt der Schmutz von acht Jahren. Alle drei kosten zusammen eine halbe Stunde, wenn man sie am Vortag erledigt, und eine Stunde Diskussion, wenn man es nicht tut.
Zähler, Fotos und die Verträge dahinter
Zählerstände sind der Punkt, an dem später Geld hängt und an dem niemand mehr etwas beweisen kann. Ein Foto vom Zählwerk, auf dem gleichzeitig die Zählernummer zu sehen ist, erledigt die Sache in zehn Sekunden. Machen Sie zwei Aufnahmen, eine scharf auf die Ziffern, eine weiter weg mit dem Schrank drumherum.
Denselben Satz Fotos machen Sie in der neuen Wohnung, bevor die ersten Kartons hineingetragen werden. Danach kommt niemand mehr sauber an die Zähler heran, und Kratzer an Türrahmen lassen sich nicht mehr zuordnen. Die Liste unten ist die Reihenfolge, in der wir es selbst machen würden.
Strom: Zählernummer, Stand, Datum, dazu ein Foto vom Zählwerk
Gas oder Fernwärme: dasselbe, auch wenn gerade nichts läuft
Wasser: ablesen, wo ein eigener Zähler für die Wohnung vorhanden ist
Heizkostenverteiler: Ablesung mit Vermieter oder Verwalter abstimmen
Neue Anschrift für die Schlussrechnung bereithalten und mit angeben
Das Protokoll und was hineingehört
Gehen Sie die Wohnung gemeinsam Raum für Raum ab und schreiben Sie auf, was auffällt, auch Kleinigkeiten. Ein Protokoll, in dem nichts steht, hilft keiner Seite. Fotografieren Sie jeden Punkt, den Sie notieren, und lassen Sie sich eine unterschriebene Abschrift geben, bevor Sie das Haus verlassen.
In das Protokoll gehören außerdem die Zählerstände und die Zahl der übergebenen Schlüssel, getrennt nach Haustür, Wohnung, Keller und Briefkasten. Wer mehr Schlüssel hat, als im Vertrag stehen, gibt sie trotzdem ab und lässt es eintragen. Was danach mit der Kaution geschieht, klären Sie mit dem Vermieter; das ist nicht unser Feld.
Keller, Garage und Gartenhaus
Hier entscheidet sich, ob der letzte Tag zwei oder fünf Stunden dauert. Im Keller stehen die halbvollen Farbeimer, die Fliesenreste von der Badsanierung, ein Fahrradrahmen ohne Räder und vier Sommerreifen ohne Felgen. Im Gartenhaus warten Blumentöpfe, ein Rasenmäher, der seit zwei Jahren nicht mehr anspringt, und der Sonnenschirmständer aus Beton.
Nichts davon ist ein Problem, wenn es vorher jemand gesehen hat. Sagen Sie uns beim Aufmaß, was dort unten steht, dann steht die Menge im Angebot und wir bringen den passenden Wagen mit. Was uns regelmäßig aufhält, sind Räume, die beim Aufmaß verschlossen waren und am Umzugstag zum ersten Mal offen stehen.
Die letzte Fuhre und wo sie halten kann
Für die letzte Fuhre braucht der Wagen einen Platz, und den gibt es entlang der Strecke der Woltersdorfer Straßenbahn nicht überall. Neun Haltestellen liegen im Gemeindegebiet, vom Berliner Platz über Goethestraße und Lerchenstraße bis zur Woltersdorf Schleuse, und das Gleis läuft mitten in der Fahrbahn. Wo es liegt, hält kein Kofferwagen, ohne die Bahn aufzuhalten.
Dort nehmen wir den kleinen Wagen, ab 35 € je Stunde, und fahren lieber zweimal. Für eine einzelne Fuhre bis drei Kubikmeter rechnen wir ab 96 €: einmal laden, einmal fahren, einmal abstellen. Kommt mehr zusammen, ist die Räumfahrt nach Zeit die günstigere Form: ab 34 € je Stunde. Was die Annahmestelle für die Anlieferung berechnet, läuft unverändert über die Rechnung, ohne Aufschlag von uns.
Was am Übergabetag zu spät gefragt wird
Müssen wir die Wohnung streichen?
Was dazu vereinbart ist, steht in Ihrem Mietvertrag, und dazu sagen wir nichts. Besenrein bedeutet erst einmal leer und gefegt. Wir räumen, tragen, fegen und lösen Klebereste; gestrichen und gemalert wird von uns nicht.
Übergabe und Umzug am selben Tag, geht das?
Oft ja, aber mit Abstand. Wir planen die Beladung so, dass die Wohnung mindestens zwei Stunden vor dem Übergabetermin leer ist. Liegt beides direkt hintereinander, wird jede Verzögerung am Wagen zu einer Verzögerung an der Tür.
Der Nachmieter wollte die Küche übernehmen und springt jetzt ab. Was nun?
Das passiert häufiger, als man denkt, und zwar meistens in der letzten Woche. Sagen Sie uns so früh wie möglich Bescheid, damit wir Volumen und Wagen anpassen. Ausbauen und mitnehmen rechnen wir nach Kubikmeter: ab 29 € je Kubikmeter.
Wer schreibt die Zählerstände auf?
Das machen Sie selbst, gemeinsam mit dem Vermieter oder dem Verwalter. Wir sind zu dem Zeitpunkt meistens schon auf dem Weg zur neuen Anschrift. Fotografieren Sie Zählwerk und Zählernummer zusammen, das ersetzt jede Notiz.
Wir haben mehr Schlüssel als im Vertrag stehen. Was machen wir damit?
Alle abgeben und die Zahl im Protokoll eintragen lassen, auch nachgemachte. Behalten Sie keinen einzigen Schlüssel, auch nicht den vom Keller oder vom Fahrradschuppen. Das erspart die Diskussion über einen Schließzylinder.
Können Sie die letzte Fuhre auch ein paar Tage später fahren?
Ja, wenn Sie bis dahin noch Zugang haben. Eine einzelne Fuhre bis drei Kubikmeter kostet ab 96 €, und sie lässt sich gut in eine laufende Tour einpassen. Steht der Übergabetermin schon fest, legen wir sie lieber davor.
Leer heißt bei uns wirklich leer
Wir gehen vor dem Abfahren jeden Raum noch einmal ab, den Keller eingeschlossen, und fegen durch. Bleibt doch etwas stehen, holen wir es, und Sie zahlen dafür keine zweite Anfahrt.