Die Woltersdorfer Straßenbahn hat im Gemeindegebiet neun Haltestellen und fährt streckenweise mitten in der Fahrbahn. Wer dort wohnt, kann nicht davon ausgehen, dass ein Umzugswagen vor der Haustür steht. Diese Seite sagt, wo der Wagen stattdessen steht, wie wir den Beginn auf die ruhige Stunde legen und was davon vorher in das Angebot gehört.
Neun Haltestellen zwischen Berliner Platz und Woltersdorf Schleuse
Kein Standplatz auf dem Gleis, auch nicht kurz
Der Wagen steht um die Ecke, der Weg wird länger
Beginn auf die ruhige Stunde am Vormittag gelegt
Haltestellenneun im Gemeindegebiet
Standplatzin der Regel in der nächsten Seitenstraße
FahrzeugSprinter, ab 35 € je Stunde
MannschaftWagen samt zwei Trägern, ab 67 € je Stunde
Neun Haltestellen im Gemeindegebiet
Die Bahn bindet Woltersdorf an Rahnsdorf an und fährt vom Ortsrand bis hinunter an das Wasser. Im Gemeindegebiet liegen neun Haltestellen, und zwischen ihnen wohnt ein erheblicher Teil des Ortes. Wer eine dieser Adressen hat, kennt das Bild: die Bahn kommt, der Verkehr hält, und was am Bordstein steht, muss dort nichts Breites sein. Für einen Umzug ist das kein Hindernis, aber es ist eine Vorgabe.
Die Strecke ist eingleisig mit Ausweichen, das heißt, die Fahrzeuge begegnen sich an festen Punkten. Eine Blockade an der falschen Stelle bringt nicht eine Bahn zum Stehen, sondern den Takt der ganzen Linie. Genau deshalb ist der Standplatz an diesen Adressen keine Frage der Bequemlichkeit, sondern eine Frage der Planung.
Berliner Platz
Blumenstraße
Eichendamm
Fasanenstraße
Goethestraße
Krankenhaus
Lerchenstraße
Thälmannplatz
Woltersdorf Schleuse
Warum neben dem Gleis kein Wagen steht
Wo das Gleis in der Fahrbahn liegt, bleibt neben dem Schienenstrang oft nur eine knappe Fahrzeugbreite. Ein Kofferwagen mit geöffneter Ladebordwand ragt darüber hinaus, und ein Wagen, der auch nur zwanzig Zentimeter zu weit innen steht, bringt die Bahn zum Stehen. Anders als ein Auto kann sie nicht ausweichen. Deshalb gilt bei uns die einfache Regel: kein Standplatz auf oder unmittelbar am Gleiskörper, auch nicht für zehn Minuten.
Dazu kommt die Ladetätigkeit selbst. Zwischen Wagen und Haustür laufen Menschen mit Kartons, oft rückwärts und mit eingeschränkter Sicht. Diesen Weg über einen Gleisbereich zu führen, ist auch dann keine gute Idee, wenn er rein rechnerisch der kürzeste wäre. Wir führen ihn stattdessen über den Gehweg und, wo es geht, ganz aus der Fahrbahn heraus.
Der Wagen steht um die Ecke
Die Lösung an diesen Adressen ist fast immer dieselbe: der Wagen steht in der nächsten Seitenstraße oder in einer Hofeinfahrt, und von dort wird getragen. Das verlängert den Weg, meist um zwanzig bis vierzig Meter, gelegentlich um mehr. Wichtig ist, dass diese Meter vor dem Umzugstag bekannt sind und im Angebot stehen, denn sie bestimmen die Zahl der Kräfte.
Am häufigsten steht an solchen Adressen der Kofferwagen samt zwei Trägern im Angebot, er kostet ab 67 € je Stunde. Reicht der Platz in der Seitenstraße nicht, kommt stattdessen der Sprinter, er kostet ab 35 € je Stunde und passt in eine Hofeinfahrt, aus der er auch wieder herauskommt. Welche der beiden Möglichkeiten bei Ihnen gilt, sehen wir uns vor Ort an. Die gemessene Strecke von dort bis zu Ihrer Tür steht anschließend als Zahl im Angebot.
Die Uhrzeit macht den Unterschied
An der Strecke ist nicht jeder Vormittag gleich. Zwischen dem Berufsverkehr und dem Mittag liegt eine ruhige Stunde, in der die Straße frei ist und die Nachbarschaft ihre Fahrzeuge schon bewegt hat. Genau dort legen wir den Beginn hin, wenn es die Adresse verlangt. Das kostet nichts extra, es kostet nur eine Absprache eine Woche vorher.
Das Beladen selbst planen wir so, dass die sperrigen Stücke zuerst gehen. Wenn der schwere Teil in der ersten Stunde erledigt ist, stört der Rest niemanden mehr, weil Kartons sich um jedes Hindernis herumtragen lassen. Bei einem Umzug am Thälmannplatz oder an der Goethestraße ist diese Reihenfolge oft wichtiger als die Zahl der Kräfte.
Absprache mit den Nachbarn
Die wirkungsvollste Maßnahme an diesen Adressen kostet gar nichts: zwei oder drei Nachbarn wissen vorher Bescheid und stellen ihr Fahrzeug an dem Vormittag woanders hin. Damit entsteht genau die Lücke, die der Wagen braucht, und der Trageweg schrumpft von vierzig Metern auf zehn. Wir sagen Ihnen beim Aufmaß, welche Stellfläche uns helfen würde und wie lange wir sie brauchen.
Aus derselben Richtung kommt der zweite Hinweis: sagen Sie der Hausverwaltung oder dem Vermieter Bescheid, wenn eine Hofeinfahrt genutzt werden soll. Eine mündliche Zusage am Umzugsmorgen ist nichts wert, wenn der Betreffende im Urlaub ist. Steht die Erlaubnis vorher fest, notieren wir sie im Angebot und planen den kurzen Weg ein.
Adresse und nächste Seitenstraße gemeinsam ansehen
Standplatz außerhalb des Gleisbereichs festlegen
Strecke von dort bis zur Wohnungstür messen
Beginn auf die ruhige Stunde am Vormittag legen
Nachbarn und Hausverwaltung eine Woche vorher ansprechen
Reihenfolge festlegen: sperrige Stücke zuerst aus dem Haus
Was davon vorher auf das Blatt gehört
Im Angebot stehen bei diesen Adressen vier Dinge: der Standplatz mit Straßennamen, die gemessene Strecke bis zur Tür, die vorgesehene Anfangszeit und die Mannschaft. Wird umgestellt, weil doch eine nähere Lücke frei ist, bewegt sich der Betrag nach unten und nie nach oben. So bleibt der Umstand, dass die Bahn vor dem Haus fährt, eine Zeile Planung und wird keine Überraschung.
Die Lage an der Strecke ändert nichts an der Anfahrt, sondern nur an der Frage, wo das Fahrzeug am Ziel steht. Beides wird getrennt gerechnet und getrennt aufgeschrieben. Wer nur eine Summe liest, kann am Ende nicht nachvollziehen, wofür er eigentlich zahlt.
Anrufe von Adressen an der Gleisstrecke
Wir wohnen direkt an der Strecke. Muss ich etwas anmelden?
Von Ihrer Seite ist keine behördliche Anmeldung nötig, weil wir den Wagen ohnehin außerhalb des Gleisbereichs aufstellen. Was hilft, ist eine kurze Absprache mit den unmittelbaren Nachbarn. Alles Weitere planen wir so, dass die Fahrbahn frei bleibt.
Wie weit muss dann wirklich getragen werden?
Das hängt an der nächsten Seitenstraße und liegt erfahrungsgemäß zwischen zwanzig und vierzig Metern. Wir messen die Strecke beim Aufmaß ab und schreiben die Zahl in das Angebot. Erst darüber hinaus kommt eine eigene Zeile dazu.
Kann der Wagen nicht einfach kurz auf dem Gleis halten?
Nein, das machen wir grundsätzlich nicht. Eine Bahn kann nicht ausweichen, und ein blockiertes Gleis hält nicht ein Fahrzeug auf, sondern die ganze Linie. Der Umweg über die Seitenstraße kostet ein paar Minuten und erspart allen Beteiligten den Ärger.
Wann fangen Sie bei uns am besten an?
An der Strecke bewährt sich der späte Vormittag, wenn der erste Verkehr durch ist. Wir stimmen die Zeit bei der Beauftragung ab und halten sie schriftlich fest. Mehr als eine grobe Zeitspanne braucht es dafür nicht.
Unsere Wohnung liegt am Eichendamm. Ist das so ein Fall?
Das entscheidet der Abschnitt vor Ihrem Haus, nicht der Straßenname allein. Wir fahren die Adresse an und sehen uns an, wo der Gleiskörper genau verläuft und wo die nächste freie Fläche liegt. Danach steht der Standplatz fest.
Zieht das den Umzugstag in die Länge?
Um den zusätzlichen Weg, ja, meist um eine halbe bis eine Stunde. Mit einer dritten Kraft lässt sich das auffangen, dann bleibt die Gesamtdauer ungefähr gleich. Welche Variante günstiger ist, rechnen wir Ihnen im Angebot vor.
Was Sie an der Strecke von uns erwarten können
Der Standplatz steht mit Straßennamen im Angebot, bevor Sie zusagen. Die Fahrbahn der Bahn bleibt frei, und die vereinbarte Anfangszeit halten wir ein. Verschiebt sich der Beginn durch uns, erfahren Sie das am Vortag und nicht am Morgen.